Haus Salm
Projekt: Haus Salm, Aufstockung
Auftraggeber: privat
Bearbeitung: Christian Ewald, Dipl.-Ing.(FH) Architekt
Die aus dem Jahr 1959 stammende Doppelhaushälfte einer im Ruhrgebiet liegenden Eisenbahnsiedlung wurde 1971 um ein Wohnzimmer erweitert. Den Erzählungen der Bewohner nach, war das Flachdach des Anbau nie richtig dicht. Immer wieder mussten Eimer zum Auffangen des durchsickernsden Regenwassers aufgestellt werden. Die Kinder der damaligen Besitzer entschlossen sich daher nicht weiter an der Abdichtung zu laborieren, sondern den Anbau, auch zur Schaffung weiteren Wohnraums für die anwachsende Familie, aufzustocken.
Wie meistens bei unserer Arbeit haben wir auch hier die räumliche Vorstellung der Bauherren durch die Anfertigung kleiner Modelle unterstützt. In der mit ausreichend Zeit bemessenen Planungsphase entstand so, durch Besprechungen und Anpassungen der Planung, ein unkonventioneller Baukörper, der sich an den Lebensvorstellungen und dem Platzbedarf der Bauherren orientiert.
Die Aufstockung wird als Holzrahmenbau in Niedrigenergiebauweise ausgeführt. Dabei werden auch die Außenwände des Anbaus soweit mit einbezogen, dass sowohl Zugerscheinungen als auch das undichte Flachdach der Vergangenheit angehören.